Menorca
Fakten zu Menorca
Die Insel gehört zu Spanien und ist die nördlichste der Inselgruppe der Balearen. Auf knapp 700 Quadratkilometern leben circa 90.000 Einwohner. Von der Nordspitze bis in den Süden sind es 50 Kilometer, von Ost nach West nur 16. Geologischer Faltenwurf ist die Ursache des landschaftlich geteilten Gebiets. Im Norden findet sich das schroffe Hochland Tramuntana, wohingegen der Süden ein nur sanftes Relief mit tiefen Schluchten aufweist.
Eine lange Strandküste ist charakteristisch für die Mittelmeerinsel. Auf dem höchsten Berg, dem Monte Toro mit 357m, kann man die ganze Insel überblicken. Zu erreichen ist die Insel direkt per Flugzeug. Hotels am Flughafen gewährleisten eine entspannte An- und Abreise.
Kultur und Traditionen
Ciutadella und Maó heißen die beiden großen Städte, in denen junge Menschen gern ihren Urlaub verbringen. Doch die Region bietet mehr – beschauliche Bauernhöfe, von kleinen Mauern gesäumte Felder, Käsereien, Fischerdörfer. Die Insel ist fruchtbar und Landwirtschaft wird groß geschrieben.
Andere Baleareninseln, die früher zu Touristenhochburgen wurden, leiden heute unter einer Zerstörung des Siedlungsbaus. Auf Menorca ist dies nicht der Fall. Die Touristen sammeln sich im flacheren Süden, die Insel selbst gilt als Biosphärenreservat. Kuhweiden und ungestörte Landschaften sind überall zu finden. Der Rohmilchkäse Queso Mahón ist weit über die Grenzen hin bekannt und wird in allen Reifestufen sehr geschätzt.
Tourismus und Urlaub
Die Urlaubsangebote in Menorca sind sehr vielfältig und lassen keine Wünsche offen. Familien mit Kindern, Naturliebhaber und Wanderer lieben Menorca aufgrund seiner Ruhe und Ursprünglichkeit. Die deftige, einfache Küche ist allseits beliebt und lockt auch Feinschmecker an. Vornehmlich im Süden finden sich Fincas, Hotels und kleine Wohnungen, die ganzjährig vermietet werden. Aufgrund des Naturschutzes sind die Hotelanlagen nicht so klobig und ausgedehnt wie auf den benachbarten Inseln. Sehenswert sind die Volksfeste, bei denen es sich meist um das menorquinische Pferd dreht. Auf Spaziergängen oder während Ausflügen auf einer Kreuzfahrt Mittelmeer kann man die bedeutendsten archäologischen Fundstätten des Mittelmeerraumes entdecken, zum Beispiel die Talayot-Siedlung Son Catlar. Fotografen finden in den zahlreichen romantischen Leuchttürmen der Insel immer wieder dankbare Motive. Das Netz an antiken Wach- und Wehrtürmen entlang der menorquinischen Küste ist ebenfalls in seiner Art einzigartig gut erhalten.
Informationen zu Sehenswürdigkeiten sind hilfreich bei der Reisevorbereitung.
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